Jahresmotto


ICH-DU-WIR-gemeinsam für die Welt

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Am Freitag, den 6.10.17 fand sich die Bernauer Schulfamilie zu ihrer ersten Schulversammlung im Schuljahr 2017/2018 ein.

Schwungvoll wie immer eröffnete die Klasse 4a mit dem Schullied die erste Zusammenkunft der Bernauer Grundschüler.

Rektorin Petra Henz präsentierte den Kindern dann das neue Schuljahresmotto „ICH-DU-WIR-gemeinsam für die Welt“. Die Kinder hatten sich schon in den ersten Schulwochen damit beschäftigt und lebendige Beiträge einstudiert, um das Motto allen begreiflich zu machen.

So wurden Schüler der dritten Klassen zu Streitschlichtern ausgebildet. Die Aufgaben der Streitschlichter wurden in einem Rollenspiel der Klasse 3a anschaulich dargestellt. Bei einem Konflikt treffen sich die Betroffenen bei der Versöhnungsschnecke im Pausenhof. In einem 5-Schritte Programm soll eine Lösung herbeigeführt werden:

  1. Schritt: Die Situation wird von allen Beteiligten geschildert.
  2. Schritt: Die Beteiligten sollen sich fragen – Wie fühle ich mich?
  3. Schritt: Was war dumm? Was ist schief gelaufen?
  4. Schritt: gegenseitige Entschuldigung
  5. Schritt: Lösung bzw. Wunsch äußern

Im Anschluss daran ging es um gesundes Pausenbrot. Die zweiten Klassen machten ebenfalls in einem Rollenspiel, das von Theo und Paula gekonnt schauspielerisch präsentiert wurde, deutlich, dass zu viele Süßigkeiten in der Pausenbox schlapp machen, während Brot, Obst und Gemüse fit machen für den Unterricht.

Mit dem fetzigen Lied „Richtig essen ist gesund“ zeigten die Zweitklassler auch noch musikalisch, welche gesunden Lebensmittel in einer Pausenbox sein sollten.

Weiter ging es dann mit den Klassen 4a und 4b, die Wichtiges rund um die Pause vielfältig präsentierten.

  1. Pausenregeln:

Zuerst wurden nochmals die allgemeinen Pausenregeln vorgestellt: nichts in den Teich werfen, nicht mit Stöcken rumfuchteln wegen der Verletzungsgefahr, nicht zur Straße hochgehen, nicht auf die Statuen klettern, nicht zu den Kellerfenstern gehen und sich nicht unter der Treppe aufhalten.

  1. Kappendienst:

Anschließend ging es um die Aufgaben des Kappendienstes, der während der Pause für Ordnung sorgt. Mit selbst aufgenommenen Bilderrätseln zeigten die Schüler anschaulich, was in der Pause erlaubt ist und was nicht und wo der Pausendienst behilflich ist.

  1. Spielehütte:

Auch die neue Spielehütte durfte natürlich nicht unerwähnt bleiben. Da die Schüler der 4. Klassen für die Ausgabe und am Ende der Pause für die Annahme zuständig sind, formulierten sie noch einmal Wünsche für einen reibungslosen Ablauf: bitte nichts liegen lassen und benutzte Spielgeräte wieder aufräumen, gut mit den Sachen umgehen und anstellen, wenn man etwas aus der Spielehütte haben möchte.

  1. Pausenspiele:

Danach machten die Schüler in einem Rollenspiel darauf aufmerksam, dass es im Pausenhof zwar viele tolle Bodenspiele gibt, aber viele gar nicht wissen, wie diese funktionieren. Deshalb bieten Kinder der beiden 4. Klassen nun immer montags an, in der Pause ein Bodenspiel für Interessierte zu erklären.

  1. Fußballregeln:

Zum Abschluss wurde noch mal an ein paar wichtige Fußballregeln erinnert, wie z.B. gleich am Pausenende reinzugehen, dass nur mit dem Schulfußball auf dem Hartplatz von Tor zu Tor gespielt werden darf und montags und mittwochs in der 1. Pause ausschließlich die 1. und 2. Klassen spielen dürfen.

Nun ergriff wieder Rektorin Petra Henz das Wort und lud die Kinder ein, dass sie gerne in die Schülersprechstunde zu ihr kommen dürfen, wenn es Probleme gibt, aber natürlich auch, wenn sie gute Vorschläge und Ideen haben. Frau Henz erwähnte auch noch mal das diesjährige Schulmotto „ICH-DU-WIR für unsere Welt“ verbunden mit der Bitte, dass jeder an der Schule dazu aufgerufen ist seine Ideen zu diesem Motto einzubringen.

Für die neue Erstklassler hatten dann die Paten der 3a und 3b noch ein Buchgeschenk.

Am Schluss begleitete die 4a alle mit dem Schullied hinaus.

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Jahresmotto 2017/18
Ich-du-wir für unsere Welt

… lautet das diesjährige Motto der Grundschule Bernau.

Umgang mit Vielfalt – das ist Alltag in jeder Grundschule. In der ersten Klasse starten alle Kinder gemeinsam ihre Schullaufbahn. Das ist Chance und Herausforderung zugleich. Das soziale Gefüge innerhalb einer Klasse, das Herausbilden eigener Stärken, das Erhalten der kindlichen Neugier und des Forscherdranges, aber auch eine lebendige Schulgemeinschaft sind unsere zentralen Anliegen.

Beim Lehren und Lernen ist es wichtig, ausgehend von der Lebenswirklichkeit der Kinder den Horizont zu erweitern. Dazu bieten sich die Bereiche Lebensgewohnheiten, Umgang mit Ressourcen und Medien, Sport, Spiel, Freizeitgestaltung und Umwelt an, um sich den Lernbereichen „globale Entwicklung“ und „Schöpfung“ behutsam anzunähern.

In allen Fächern finden sich Anknüpfungspunkte dazu. Dabei sensibel werden für sich und den anderen, das zwischenmenschliche Zusammensein gestalten, gemeinsam etwas auf den Weg bringen ist die soziale Facette bei diesem Thema. Teamspiele, gelingende Kommunikation und das Anstreben von Problemlösungen werden im Unterricht weiterhin ihren Platz finden.

Kinder sollen lernen, ihre Konflikte selbst gut zu lösen. Dazu werden Streitschlichter in den 3. Klassen ausgebildet; ein Platz für Versöhnung wird die von der Schulgemeinschaft gestaltete bunte Steinschnecke im Pausenhof sein.

Aber auch der zweite Aspekt – das Gestalten der Erde, damit sie lebenswert bleibt, soll verstärkt im Unterricht, bei Projekten und Festen einfließen.

Vieles wurde hier schon in den letzten Jahren nachhaltig auf den Weg gebracht, wie z. B. die Müllsammelaktion „Ramadama“ mit den Garten-/Blumenfreunden, Waldbegehungen mit dem Förster, Wandertage, Kennenlernen und Erforschen von Streuobstwiese, Wiese, Bauernhof, Schulteich, Wertstoffhof, die Aktion „Zu Fuß zur Schule“ der Schulweghelfer, das Projekt Sammeldrache-Tonerkartuschenverwertung, Plants for a Planet…, Müll-trennung, Engergiesparen mit dem Energiedetektiv, mit Ressourcen haushalten in Bezug auf Kopien, Altpapier, Müllverwertung in Kunst, Papierhandtücher, Papier statt Plastik, sorgsamer Umgang mit Material, jahreszeitgemäßes Schulobst wird lose in Steigen geliefert, die Verwendung von Pausenboxen/Mehrweg/Siggflaschen, die gesunde Pause des Elternbeirates unter der Verwendung von Mehrweggeschirr mehrmals im Schuljahr, das Mitbringen von eigenem Geschirr aller Festgäste, die Solaranlage auf dem Schuldach,…

Das Kollegium sammelte in den ersten Konferenzen des aktuellen Schuljahres weitere Ideen, um das Schuljahresmotto breit gefächert umzusetzen:

Kunst/Bilderausstellungen, Tänze, Lieder, Theater, Musik und Gottesdienste zur Schöpfung, das Einrichten einer Lernwerkstatt zu den Bereichen Energie, Wasser, Luft, Erde…, eine Ausstellung/Projekte zu Ressourcen, …vom Korn zum Brot…, eine Projektwoche sowie ein thematisch passendes Sommerfest.

Der Wunsch der Bernauer Kinder ist: „Wir sind alle Kinder dieser Welt und wollen erhalten, was uns daran so gefällt.“